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03.04.1958 Geburt in einem kleinbürgerlichen Haushalt.
06.12.1963 Die Erkenntnis der Lüge am Beispiel Nikolaus führt zu einer bleibenden Glaubenskrise. Seither regiert der Zweifel mein Denken.
1964 Einschulung. Ich erweise mich als intelligent aber desinteressiert, fliege nach acht Jahren ohne Abschluss von der Schule und beende von
1972 - 75 gegen meinen Willen eine Ausbildung zum Koch. Erste Zeichnungen und Gedichte entstehen im Verborgenen. Erste Probleme mit Alkohol auch.
1975 - 79 Halbstarker, Rocker, Rennfahrer, Soldat und Säufer = Führerscheinentzug. Ich lerne wieder gehen und lesen. Die erste Ausstellung wird öffentlich vernichtet.
1980 - 81 Buddha, Lao Tse, Bhagwan. Meditation öffnet eine Tür zur Selbstbestimmung.
1982 Ich bekommen einen neuen Namen: Arpan. 
Die Geburt eines Sohnes führt zurück in den üblichen Wahn. Die Ehe hält knapp sechs Wochen, in der für ein trautes Familienleben gemieteten Wohnung leben nach kurzer Zeit über ein Dutzend Menschen.
1983 - 84 Nach mehreren Kommunen folgt auf die absichtliche Zeugung einer Tochter die erste Verhaftung wegen Verletzung der Unterhaltspflicht aufgrund unerlaubtem Kommunismus. Ein traumatisches Erlebnis.
1985 - 89 Haftentlassung mit anschließender Landesflucht, Karriere zum Berufsalkoholiker. Erfolgreicher Strassenkünstler in Italien und Südfrankreich, mehrere Haftstrafen in Täuschland.
1990 - 92 Freiwillige Therapie in einer spirituellen Kommune. Lohnsklaverei statt Kunst mit vorprogrammiertem und erfolgreichem Rückfall.
1993 Wanderung mit dem Wandelstein von Limburg nach Berlin.
1994 Gründung des DaDaProjektes Wolkenkuckucksheim. Erste Kompositionen auf der Gitarre. Zeichnungen, Aquarelle, Fotomontagen.
1995 - 97 Erste Ausstellungen meiner Fotomontagen, Fußwanderung zur dx.
1998 - 99 Atelier im Schrankenwärterhäuschen, wohnen und arbeiten auf 10 qm. 
Entwicklung symetrischer Labyrinthe, erste Lesungen eigener Lyrik.
2000 Die Ausstellung "Wer nicht denken will soll fernsehen" wird trotz Zensur durch das Studentenwerk erfolglos beendet.
2001 Digitalisierung des vorhandenen Werkes, Komposition der Lieder aus Mittelerde, eine Maus ersetzt die Feder.
2002 Die Aufnahme bei MinD löst keine Probleme. Der Tod wählt die Frau an meiner Seite und ich die Rückkehr nach Marburg.
2003 W13. Der Status des Seniorhausbesetzers befreit mich zwar von mancher Demo, nicht aber von Kälte, Schimmel und anderen Gemeinheiten. Strom und Wasser sind für alle Bürger da, annehmbarer Wohnraum auch nicht.
2004 Nach über einem Jahr Bettelei bei der zuständigen Behörde darf ich eine Sozialwohnung beziehen. Um Ärger zu vermeiden gehe ich allen Kontakten mit den Nachbarn aus dem Weg. Für mich allein brauche ich auch keinen Alkohol.
2005 Ich erkunde das Internet. Doch auch in der digitalen Welt wird geplappert statt gesprochen. Querdenker sind wohl überall eine Minderheit.
2006 - 10 Ein Eremitendasein hat nicht nur Vorteile, doch viele. Ich brauche kein Publikum, um neue Werke zu schaffen.
Ichein Kartenausschnittein LabyrinthCover: Lieder aus Mittelerdeeine Chimaere