Wandel

Am Anfang steht die Idee, irgendeine. Ein Hintergrund oder ein paar Töne, ein Vers, ein Kreismuster. Ich habe kein fertiges Bild vor Augen, kein Gedicht oder Lied im Sinn. Es gibt kein Ziel. Wann und ob ein Labyrinth, ein Bild oder Text fertig wird weiss ich nicht. Für mich gibt es nur die Beschäftigung, das Tun. Dieses Tun schafft  Veränderung, fliesst mit dem Wandel der Zeit. Solange mir das gelingt befreit mich was ich tue von Gedanken an Feierabend und Mittagspause. Es verliert das Wesen der Arbeit, den Zwang.
Das Ergebnis meines Tuns, mein "Werk", die von mir als fertig bezeichneten Montagen und Labyrinthe sind nicht für die Ewigkeit geschaffen. Zeit wird auch ihre Existenz beenden. Erfreue dich jetzt daran.
Fahne
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